Dienstag, 31. Dezember 2013

Jahresvorschau 2014

Jahresrückblick kann ja jeder. Ich hingegen habe einfach mal einen Blick in die Kristallkugel gewagt und ein paar Knochen geworfen und siehe da: Herausgekommen sind die besten Brettspiel-Schlagzeilen des Jahres 2014. Schon heute! Das ganze natürlich mit einem riesengroßen Augenzwinkern! Also los:



13.02.2014: Guido Heinecke von TricTrac-Deutschland veröffentlicht einen Aufsatz zum "Good-Old-Board-Game-Journalism", in dem er Rezensenten vehement dazu auffordert, wieder mehr Augenmerk auf Regelerläuterungen zu legen. Heinecke erklärt hierzu: "Diese gefühlsduseligen Weichei-Rezensionen will doch kein Mensch lesen und am Ende weiß keiner, worum es in dem Spiel überhaupt geht. Damit ist niemandem geholfen! Ich bin für harte Fakten und gegen diese nach Aufmerksamkeit heischenden Bauchnabelschauten!"

05.03.2014: Medienmogul Sebastian Wenzel verkündet die Übernahme von boardgamegeek.com

09.03.2014: Star-Rezensent Huhni verkündet, in Zukunft nicht mehr für Rezensionen für Millionen, sondern stattdessen für sein eigenes Portal "Spielhuhni 2.0" schreiben zu wollen. Rezensionen für Millionen verschwindet daraufhin in der Bedeutungslosigkeit.

18.04.2014: Stefan Brück kündigt die nächsten Titel der alea-Big-Box-Reihe an: Mit den Nummern "17", "18 3/4" und "19 a" erscheinen neue Versionen des Verlagsklassikers Puerto Rico, die sich jeweils durch einen leicht geänderten Schriftzug von einander unterscheiden.

Sonntag, 29. Dezember 2013

Folge 70 - Glück Auf

Die von eggertspiele sind sich für ne positive Rezension wirklich für nichts zu schade und benennen einen Spieler aus ihren Regelbeispielen einfach nach ihrem Lieblingsrezensenten... Ob solch offensichtliche Honig-um-den-Mund-Schmiererei funktioniert? Sehet selbst:


Schnörkellos, klassisch, gut... mit leichten Abzügen in der B-Note.

Samstag, 21. Dezember 2013

Double-Feature: "Folge 68 - Bruxelles 1893" und "Folge 69 - Nations"

Die letzten Wochen war es hier was ruhiger, weil ich immer wieder abwechselnd

a) mit Spiele-Marathons beschäftig
b) im Weihnachtsstress oder
c) krank

war. Zur Entschädigung gibt es heuer aber gleich zwei Videos, und zwar zu zwei richtig schön triefigen Vielspieler-Pralinen:

Erstens Bruxelles 1893...


... und zweitens Nations:


So. Ich verabschiede mich nun noch nicht bis ins nächste Jahr, denn ich habe mir felsenfest vorgenommen, in meinem Weihnachtsurlaub noch das ein oder andere Video zu erstellen. Aber ihr kennt das mit meinen Vorsätzen ja mittlerweile...

Es grüßt Euch,
der Martin

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Ungewohnt poetische Doppelwochenrückschau - KW 47/13 und 48/13

Irgendwie verfliegt die Zeit im Moment so unglaublich schnell. Hänge ich echt schon wieder so lange mit den Wochenrückschauten hinterher? Nun ist Kalenderwoche 49 auch schon fast rum, und ich habe noch nichts zu den Wochen 47 und 48 geschrieben. Naja, diese blöde Wochenzählerei ist ja eh eher was für die großen Leute. Wir sehen das hier nicht so eng.


Was wurde gespielt in den Wochen 47/13 und 48/13?
(In Klammern wie gewohnt die Anzahl meiner Partien des betrefflichen Spieles insgesamt)
5x Der kleine Prinz: Mein Zuhause ist zu klein (7)

Auf dem nächsten Planeten bot sich dem kleinen Prinzen ein ganz sonderbarer Anblick: Die gesamte Oberfläche des Planeten war nämlich meterhoch mit merkwürdigen bunten Schachteln zugestellt, kein einziger Fleck war mehr frei. "Nein, hier kann wahrlich keiner leben", sagte sich der kleine Prinz und wäre beinahe schon weitergereist, hätte er nicht im allerletzten Moment ein leises Wimmern gehört. Da der kleine Prinz von Natur aus sehr neugierig war, betrachtete er den Planeten nun noch einmal genauer, und siehe da, zwischen den ganzen bunten Schachteln fand er nun doch einen einzigen winzig kleinen Freiraum, in dem eine Person aufrecht stand, weil zum Sitzen offensichtlich der Platz nicht reichte.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Double Feature: "Folge 66 - Ignis" und "Folge 67 - Mauna Kea"

Schau an, schau an. Ein sogenanntes "Double Feature". Heute habe ich gleich zwei Spiele von Huch&friends zwischen:

Erstens "Ignis"...

... und zweitens "Mauna Kea":



Ich weiß leider nicht mehr, bei welchem Anlass es genau war, aber irgendwann im Rahmen der vergangenen SPIEL in Essen hat Hermann Hutter (Geschäftsführer von Huch&friends / Hutter Trade und außerdem noch 1. Vorsitzender des Fachgruppe Spiel e.V.) die Ansicht geäußert, dass das Hauptziel der Verlage nicht bloß sein sollte, Spiele zu verkaufen, sondern GUTE Spiele zu verkaufen.

Bei aller Wertschätzung für ihn und seinen Verlag: Mauna Kea und Ignis kann er damit nicht gemeint haben.

Montag, 25. November 2013

Folge 65 - Expedition: Northwest Passage

Wenn der Martin seine Alltagseinkäufe erledigen möchte, dann macht er das der Bequemlichkeit halber meistens beim nahegelegenen Aldi oder Netto. Ist halt direkt um die Ecke, was dem Martin sehr wichtig ist, da er wegen der ganzen Brettspiel-Käufe kein Geld für ein Auto hat und er daher immer überallhin zu Fuß gehen muss. Manchmal fühlt der Martin sich aber ein bisschen funky und hätte gerne ein etwas größeres Angebot, als bei Netto und Aldi. Dann geht er zum Hit. Dazu muss er einen kleinen Berg runter, in einem großen Bogen eine Hauptstraße entlang, an dem Kreisverkehr mit dem Sand und der Palme (kein Witz) rechts abbiegen, dann noch einmal links... und dann ist er irgendwann da. Diesen Weg hat der Martin entdeckt, als er vor viereinhalb Jahren nach Siegburg gezogen ist. Mit der Zeit wurde der Martin aber stutzig. "Wo führt denn eigentlich dieser komische Pfad da hin? Gibt es da vielleicht eine Abkürzung, von der der Martin nichts weiß?... Irgendwann packte den Martin dann die Entdeckerlust: "Ha, das probiere ich jetzt einfach mal aus, auch wenn ich nicht genau weiß, wo ich rauskomme!". Und siehe da, Martins Wagemut sollte belohnt werden. Den Berg und einen großen Teil des großen Bogens kann er sich nun schenken. Stattdessen nutzt er nun den Weg eine kleine Treppe durch ein winziges Waldstück hinunter, anschließend an der Plastiktüte mit den leeren Vodkaflaschen links abbiegen und dann über eine kleine Brücke. Das spart dem Martin mindestens fünf Minuten Latscherei. Das einzige Problem an der Sache ist nur ein Schild an der Brücke: "Kein Winterdienst!" steht da, und so weiß der Martin mitunter nicht so wirklich, ob der Weg wirklich sicher passierbar ist...


Der Martin muss ein Nachfahre eines tollkühnen Arktis-Entdeckers sein. Jawohl!

Montag, 18. November 2013

Auf's wesentliche beschränkte Wochenrückschau - KW 46

Neuer Trick: Um noch mehr damit rumzuprotzen, wie furchtbar viel ich spiele, gibt es nun in Klammern immer die Gesamtzahl der von mir gespielten Partien des betrefflichen Spieles. Also vorne quasi "diese Woche", und hinten "alle Zeiten insgesamt"...

Hier also das, wass ich in der vergangenen KW 46/2013 gespielt habe. Tjo.



3 x Nations (4)
Ich dachte, ich hätte den Dreh raus... Nur um in der letzten Partie dann schon im ersten Zug eine solch miserable Fehlentscheidung zu treffen, dass es mich quasi das ganze Spiel gekostet hat. Man, was war das vielleicht peinlich! Wir waren einvernehmlich mehrfach kurz davor, die Partie abzubrechen, weil ich so hoffnungslos am Boden lag, dass es nicht danach aussah, dass ich mich jemals wieder würde berappeln können. Das Spiel endete zu unserer großen Überraschung dann aber doch vergleichsweise knapp, was natürlich nur an meinen hervorragenden Brettspiel-Skills gelegen haben kann... Oder am Kartenglück... Ist ja auch egal. Lektion jedenfalls: Nations ist relativ unverzeihlich, zumindest im Spiel zu zweit.

2 x Mauna Kea (6)
Fortschritt ist ja nicht immer unbedingt was positives. Fortgeschrittenen-Varianten auch nicht. In der Einsteiger-Version, die wir nun auch mal ausprobiert haben, funktioniert das Spiel sogar ansatzweise.

Dienstag, 12. November 2013

Testreiche Doppel-Wochenrückschau - KW 44 und 45

Tja, die Kalenderwochen 42 und 43 habe ich geschludert. Über das, was ich auf der SPIEL (KW 43) gespielt habe, hatte ich ja schon berichtet, den Rest klemme ich mir jetzt einfach mal. In den Folgewochen ging nun die ausgiebige Testerei der ersten Neuheiten los.

Gespielt habe ich in den Kalenderwochen 44 und 45

9 x Ignis
Leider fast alle Partien mit falschen Regeln... Wie kann man auch so blöd sein, sich an das gedruckte Regelwerk zu halten. Mein Fehler. Der wichtige Passus, der Pattsituationen verhindert und nebenbei auch das Spiel drastisch ändert, findet sich natürlich nicht im Druckwerk sondern lediglich hier. Dann fange ich die Testerei halt nochmal von neuem an... Argh!

Pattsituation? Nicht wenn man mit den richtigen Regeln spielt... Die irgendwo im Web stehen.

6 x Expedition: Northwest Passage
Haha, die Gesichter meiner Crewmitglieder hättet ihr sehen sollen, als sie feststellen mussten, dass der Rückweg mit dem Schlitten zum Schiff leider weggeschmolzen war... Und auf dem Schiff zurückgelassen hatte ich natürlich auch niemanden. Passiert zum Glück aber nur in der ersten Partie.

Samstag, 9. November 2013

Folge 64 - Die Glasstraße

Willkommen in der fabelhaften Welt von Uwe!


Genau 50 Tage vor der SPIEL hatte ich mit diesem Vorbericht zu Glasstraße meinen unglaublichen Vorberichts-Marathon eingeläutet, bei dem ich ähnliche Ausdauer bewiesen habe, wie ich sie wohl bei einem richtigen Marathon zeigen würde... Wurscht! Genau dreizehn Tage nach der Messe darf ich nun erfreut feststellen: Rosenberg und Feuerland haben meine Erwartungen erfüllt!

Sonntag, 3. November 2013

Folge 63 - Sanssouci

Sanssouci ist das neue Spiel von Michael Kiesling und Wolfgang Kramer, erschienen bei Ravensb... Äh, wie bitte? Moment... Wie war das? Der Kramer hat da gar nicht mitgemacht? Nur vom Kiesling? Das gibbet doch gar nicht!


Sanssouci, ein nettes Legespiel für zwei bis vier Spieler, das für meinen Geschmack noch eine Prise mehr Interaktion hätte vertragen können.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Meine konfusen Messe-Impressionen 2013

Mensch. Da gönnt man sich mal ein paar Tage Verschnaufpause... und prompt ist man der allerletzte Dödel, der noch nicht in epischer Länge von seinen Messe-Impressionen berichtet hat. Hier gibt es nun auch endlich meine Eindrücke von der Spiel in Kurzfassung. Und mit Kurzfassung meine ich natürlich "ausschweifend lang".

Das meiste habt ihr vermutlich schon längst woanders gelesen, mit den "Facts & Figures" zur Messe brauche ich Euch eigentlich nicht nicht mehr kommen. Mache ich aber trotzdem: Die SPIEL wurde dieses Jahr von 156.000 Spielerinnen und Spielern besucht. Yeah! Von diesen 156.000 Besuchern sind übrigens 155.996 total doofe Eierköppe, weil sie mir nämlich kein High-Five gegeben haben. Nur drei Leute haben sich im Endeffekt dazu herabgelassen, doch über diese drei habe ich mich dafür umso mehr gefreut. Ihr drei... Also... Schnief... Ihr habt wirklich einen Stammplatz in meinem Herzen erobert!

Dienstag, 22. Oktober 2013

Die uninformierteste Messe-Vorschau aller Zeiten! (und Folge 62 - Ortus)

Achtung! Der nachfolgende Text ist teilweise sarkastisch und könnte an manchen Stellen arrogant wirken. Damit sich keiner auf den Schlips getreten fühlt, habe ich die sarkastisch gemeinten Stellen farbig hinterlegt!



Also... ich hatte ja so ne abschließende Messevorschau angekündigt. Bei ein paar Spielen hat es in den letzten Wochen tatsächlich zu halbwegs fundierten Vorberichten gereicht... Nun wollte ich noch schnell den Rest abfrühstücken...

Das habe ich dann eben auch ganz doll ernsthaft versucht... nur um dann zu merken, dass ich bei dem Versuch wohl mit das uninformierteste Stück Blogger-Geschichte geschrieben hätte, das die Blogger-Welt jemals gebloggt hat...

Ja, äh... Madeira! Genau! Das ist bestimmt voll toll. 10 Punkte in der Spielbox, Yo! Ich habe zwar die Regeln nicht gelesen... also angefangen schon... aber nicht zu Ende gelesen. Die ersten beiden Seiten kann ich!... Wenn das mal kein Kandidat für das Kennerspiel des Jahres ist! Und Russian Railroads! Man, was für ein Spiel! Seht Euch nur die Schachtel an! Jeah, voll UDSSR-Retro-Look!... Achja, apropos Look! Leute, was ist denn bei Lookout los! Die sind ja ganz groß dabei dieses Jahr. Naufragos, Bremerhaven, Caverna... Boah. Die Schachteln sehen alle total super aus! Und der Download der Regel-PDFs hat bei allen Spielen problemlos funktioniert (nicht, dass ich sie gelesen hätte)! Gut, die Regel von Naufragos musste ich gleich vier mal runterladen, um sie nicht zu lesen... Hat aber jedes Mal super gut geklappt. Wenn das mal kein gutes Zeichen ist!

Freitag, 18. Oktober 2013

Folge 61 - Nauticus

Kramer-Kiesling-Kosmos-Kombo!


Ich kenn jetzt zugegebenermaßen nicht alle Kramer/Kiesling-Spiele, aber im Vergleich zu den mir bekannten turnt Nauticus deutlich im obersten Anspruchsbereich rum. Dabei sah das alles so nett und entspannend aus...

Mir hat's gefallen!

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Wortkarge Doppelwochenrückschau - KW 40 und 41

Ähm, tja. Das mit den Vorberichten habe ich ja nun komplett vernachlässigt, was ich ziemlich schade finde, da es noch sauviele Spiele gibt, die ich eigentlich noch vorstellen wollte... Vielleicht schaffe ich vor der Messe ja noch einen kleinen zusammenfassenden Beitrag. Mal schaun. Ich sollte nichts mehr versprechen, was ich nicht hundertpro einhalten kann... :P

Zu meiner Entschuldigung möchte ich jedenfalls vortragen, dass ein wesentlicher Grund für das Ausbleiben meiner Vorberichte darin liegt, dass mehr Spiele als ich dachte schon vor der Messe verfügbar sind. Entsprechend ging die ausgiebige Testerei, die ich naiverweise erst für die Zeit nach der Messe vorgesehen hatte, schon in den vergangenen beiden Wochen los. Bitte verzeiht mir daher auch, dass diese Wochenrückschau äußerst wortkarg ausfällt und ich zu meinen gespielten Partien jeweils nur Einzeiler vorweisen kann.

Also, was wurde in den Kalenderwochen 40 und 41 denn nun so gespielt?

Samstag, 12. Oktober 2013

Folge 60 - Spyrium

Ich finde ja, dass eine gute Regel auch immer ein Passus beinhalten sollte, indem die richtige Aussprache des Spieletitels gelehrt wird. Und die des Namens des Autors... Und des Verlages... Ähäm.


Spyrium, für mich eines der frühen Highlights dieses Messe-Jahrgangs.

Siehe auch: Vorbericht zum Spiel

Samstag, 5. Oktober 2013

Bildreich sprunghafte Wochenrückschau - KW 38 und 39

So, es wird mal wieder höchste Zeit... Doppel-Wochen-Rückschau-Time! Was war so los in den Kalenderwochen 38 und 39?

Ich habe viel zu erzählen und plappere jetzt mal relativ unsortiert drauf los.


Neidgrund der Woche

Sonst gebe ich hier ja immer wieder gerne mit meinen tollen Besitztümern an (mal mehr und mal weniger brettspielbezogen). Heute muss ich allerdings mal "fremdprotzen". Meine Mitspieler Sebo und Maike haben nämlich vor kurzem geheiratet und wurden von ihrem ebenfalls brettspielbegeisterten Trauzeugen Chris unter anderem mit einem selbstentworfenen Zug um Zug-Plan beschert, der unsere Gegend zeigt (Köln, Bonn, Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Altenkirchen, Kreis Neuwied, Westerwald, Siegen etc.). Inklusive selbst ausbalancierter Zielkarten.


Ich hatte nun die große Ehre, den Plan einmal mit Sebo, Maike und Annika spielen zu dürfen und fand es einfach nur toll. So toll, dass ich dadurch in einen wahren Zug-um-Zug-Rausch geraten bin, der zur Folge hatte, dass ich einen nicht unerheblichen Teil meines Messe-Budgets nun bereits für unterschiedliche Zug-um-Zug Versionen auf den Kopf gehauen habe. Vorher habe ich nämlich bloß die Skandinavien-Version besessen... Hinzugekommen sind nun - Ich traue mich kaum, es zu sagen - Europa, Deutschland, Afrika, Asien und Indien/Schweiz... Ähäm. Gespielt wurde davon aber auch schon einiges (siehe unten).

Jedenfalls ein ganz wunderbares Geschenk, auf das ich mal sowas von neidisch bin. Bravo!

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Folge 59 - Pixelstücke

Nachdem das mit den täglichen Messe-Vorschauten ja so supergut geklappt hat, habe ich nun schon die nächste tolle Idee: Jeden Tag ein Video-Review!


Haha, der war gut!

PS: Besten Dank an meine Freunde aus dem Spielernetzwerk, mit denen ich Pixelstücke am vergangenen Wochenende gleich mehrfach in immer wieder wechselnden und immer wieder lustigen Runden testen konnte (Insbesondere tausend Dank an Werner für die Organisation des Tages!).

Dienstag, 1. Oktober 2013

Folge 58 - Doodle Jump

Ihr könnt Euch nun 17 Minuten und 49 Sekunden lang meine Erklärung und Meinung zu Doodle Jump anschauen... Oder in dieser Zeit das Spiel ca. zwei bis drei Mal spielen.


So ist das.

Donnerstag, 26. September 2013

Vorschau: Glück Auf (mir doch egal, wie viele Tage es noch bis zur SPIEL sind!)

Am Montag ist das Netzteil meines Kabelmodems durchgebrannt und ich hatte über vierundzwanzig Stunden lang kein Internet (waaaah!). Seit ein paar Tagen lösen sich die Sohlen meiner drei Monate alten Schuhe. Und von den Glühbirnen, die ich vor wenigen Wochen ausgetauscht habe, ist auch schon wieder eine kaputt... Das hat doch Methode!

"Geplante Obsoleszenz" lautet der Schlaumeier-Fachbegriff für das Phänomen, bei dem Dinge absichtlich früh kaputt gehen, damit man sie sich immer wieder nachkaufen muss. Die Erfindung dieser diabolischen Methode wurde bislang Alfred P. Sloan zugeschrieben, der in den 1920er Jahren als Präsident von General Motors gerne mehr Autos verkaufen wollte (Quelle: Wikipedia). Nun haben die Damen und Herren der Hamburger Spieleredaktion eggertspiele aber offensichtlich Indizien dafür aufgetan, dass der Trick tatsächlich sogar noch ein paar Jährchen älter ist. Zum Zwecke der Beweisführung legen sie uns zur kommenden SPIEL "Glück Auf" vor, das den Bergbau im Ruhrgebiet Ende des 19. Jahrhunderts behandelt und bei dem es Loren gibt, die zuverlässig nach exakt einer Fuhre kaputt gehen... Genau wie heute mit den Turnschuhen und Glühbirnen bedeutet das: Ständiges Nachkaufen. Wie lästig! Aber beginnen wir mal ganz von vorne:


Glück Auf
In Glück Auf (Wolfgang Kramer und Michael Kiesling, Eggert-Spiele) schlüpfen wir in die Rolle von Kohleminenbesitzern im Essen des 19. Jahrhunderts. Unser oberstes Bestreben ist - wie könnte es anders sein - der möglichst effektive Abbau der eigenen Kohlevorkommen, um so der Konkurrenz die lukrativsten Aufträge vor der Nase wegzuschnappen. Dabei ist Kohle aber nicht gleich Kohle, nene. Das wäre ja auch viel zu einfach. Stattdessen werden gleich vier unterschiedliche Kohlesorten gefordert und gefördert, und die wertvollsten davon liegen natürlich ganz tief unten in der Erde.

Sonntag, 22. September 2013

Vorschau: Yunnan (irgendwann waren es mal noch 40 Tage bis zur SPIEL '13)


Eben ging es noch um ein Tee-Geschirr-Handels-Spiel im alten Japan, nun sprechen wir über Yunnan, ein... ähm... Tee-Getränk-Handels-Spiel im alten China. Okay, zumindest thematisch ist das jetzt nicht ganz so weit entfernt. Spielmechanisch könnten zwischen den beiden Spielen aber kaum größere Welten liegen...

Disclaimer, damit mir nachher keiner Geklüngel vorwirft: Ich kenne Christwart Conrad, der bei Yunnan für Realisation und Regel verantwortlich zeichnet, persönlich. Yunnan habe ich ein oder zwei mal (bin mir nicht mehr sicher) in einer sehr frühen Prototypen-Version bei ihm mitgespielt (und werde daher sogar als Testspieler in der Regel erwähnt). Vor kurzem konnte ich außerdem noch einmal die fast finale Version ausprobieren.


Yunnan

In Yunnan (Aaron Haag, Argentum Verlag) ist es Aufgabe der 2 bis 5 Spieler, den in der Stadt Pu'er produzierten Tee über die "Ancient Tea-Horse Road" in die Provinzen Yunnan, Sichuan, Qamdo, Tibet und Qinghai zu exportieren und dabei möglichst großen Gewinn zu erzielen, wobei weit entfernte Provinzen natürlich höhere Erlöse versprechen. Den Gewinn kann man sich dabei zum Ende jeder Runde in barer Münze oder in Siegpunkten (oder in einer Mischung aus beidem) auszahlen lassen. Sobald ein Spieler 80 Siegpunkte überschreitet, endet das Spiel mit einer Schlusswertung.

Die einzelnen Spielrunden von Yunnan setzen sich jeweils aus einer Biet- und einer Reisephase zusammen. In der Biet-Phase können die Spieler in Spielerreihenfolge ihre Händler (anfangs drei pro Spieler) in die fünf Hauptgebäude Pu'ers schicken, um dort unterschiedliche Vorteile (weitere Händler, Einfluss, Passierscheine, bessere Pferde und unterschiedliche Bauwerke) zu erwerben. Was die einzelnen Vorteile dabei kosten, hängt jeweils davon ab, auf welchem Feld im Gebäude die Figur platziert wurde. Jedes Gebäude hat nämlich gleich fünf Einsatzfelder, deren Kosten zwischen 5 und 15 liegen. Nun versucht natürlich jeder Spieler möglichst günstig an die Vorteile seiner Wahl zu kommen, doch für Schnäppchenjäger ist hier Vorsicht geboten. Sicher sind die eigenen Figuren nämlich nur auf den Feldern 9, 12, und 15. Wer ein Schnäppchen machen möchte und auf die Felder 5 oder 7 setzt, läuft Gefahr, durch später platzierte Händler auf höheren Feldern aus dem Gebäude geworfen zu werden. Die Figur kann dann zwar erneut eingesetzt werden, allerdings kann man nun mutmaßlich nur noch auf die ganz teuren Plätze. Neben dem Einsetzen in den Hauptgebäuden kann man seine Figuren auch auf den Marktplatz von Pu'er schicken, von wo aus sie später die Handelsreise in die unterschiedlichen Provinzen antreten können. Als letzte Einsatzmöglichkeit können außerdem Spieler, die knapp bei Kasse sind, eine Figur in die Bank schicken und somit frisches Geld erhalten, müssen dann aber sämtliche andere Händler-Figuren (aus dem Vorat und von den Gebäuden!) auf den Markt setzen.

Vorschau: Sukimono (vor ein paar Tagen waren es noch 41 Tage bis zur SPIEL '13)

Donburiko! habe ich Euch bereits als das Zaubermittel zum Brettspiel-Hipstertum vorgestellt. Wer ganz sicher gehen will, der kauft aber nicht bloß ein exotisches Spiel, sondern stattdessen am besten gleich das gesamte Programm von Japon Brand. Der Verbund japanischer Kleinverlage reist schließlich nicht nur mit Donburiko!, sondern gleich mit 15 Neuheiten an. Eine dieser Neuheiten ist Sukimono von Masao Suganuma, und bei diesem Spiel können Hipster sich von Beginn an heimisch fühlen. Im Wesentlichen machen sie in Sukimono nämlich das, was sie auch im richtigen Leben den ganzen lieben langen Tag tun: Alten Krempel suchen und kaufen... Das ist doch mal was.


Sukimono

Sukimono entführt uns ins alte Japan, genauer gesagt in die Edo-Ära, und noch genauer gesagt in die Zeit um 1700 nach Christus. Zu dieser Zeit wurde es in der japanischen Oberschicht auf einmal total hipp, möglichst aufwändige und pompöse Teezeremonien zu veranstalten. Nun kann man zu solchen Anlässen natürlich nicht einfach Ikea-Plastik-Löffel und Tschibo-Tassen verwenden, nene. Das verwendete Geschirr sollte schon möglichst exklusiv sein, weshalb die feinen Adelsherren uns (ihre Diener) in alle Ecken Japans entsenden, um den nächsten letzten Schrei der Tee-Service-Welt ausfindig zu machen. Entlohnt werden wir für diese mühevolle Arbeit mit einem Grundgehalt von fünf Ryō pro Runde, und außerdem dürfen wir immer noch die Differenz zwischen dem Einkaufspreis und dem, was unsere Herren zu zahlen bereit sind, behalten. Wer als erstes 50 Ryō erwirtschaftet, gewinnt das Spiel.

Mittwoch, 18. September 2013

Vorschau: Nations (Vor ein paar Tagen waren es noch 42 Tage bis zur SPIEL '13)

Fünf Tage im Rückstand... Oder sechs? Ich bin mir da grade selber gar nicht mehr sicher. In einschlägigen Foren wird mir entsprechend schon mangelhaftes Zeitmanagement vorgeworfen... Was für eine Frechheit! Die Leute wissen ja gar nicht, welchen Widrigkeiten ich mich hier teilweise ausgesetzt sehe. Eben ist mir zum Beispiel mal wieder ganz was neues passiert: Ich bin bei den Vorbereitungen zu diesem Beitrag hier doch tatsächlich "seekrank" geworden und musste erstmal an die frische Luft, um wieder nen klaren Kopf zu kriegen. Wie das passieren konnte? Nun, das verrate ich am Ende dieses Berichtes... Ey! nicht jetzt schon runterscrollen!... Boah!


Nations

Aus der Feder einer ganzen Horde Schweden (Rustan Håkansson, Nina Håkansson, Einar Rosén und Robert Rosén) stammt Nations, das zur anstehenden SPIEL '13 vom finnischen Verlag Lautapelit.fi veröffentlicht wird (deutscher Vertrieb bei Asmodee).

Nations ist ein Zivilisationsspiel, und zwar eines von der Sorte, die sich nicht damit begnügt, einzelne Epochen zu behandeln, sondern mal eben schnell die ganze Geschichte der Menschheit abdeckt. Die Spieler begleiten jeweils eigene Nationen bei ihrem Weg aus der Antike bis in die Moderne. Dabei können sie immer wieder neue Anführer gewinnen, Gebäude und Weltwunder errichten, ihre Militärkraft ausbauen, Kriege und Kämpfe auslösen, goldene Zeitalter durchleben und außerdem Kolonien gründen, müssen aber immer den Nahrungsbedarf und die Stabilität des eigenen Volkes im Blick behalten und sich in jeder Runde auf ein bestimmtes Ereignis vorbereiten.

Dienstag, 17. September 2013

Gewohnt prahlerische Doppel-Wochenrückschau - KW 36/13 und 37/13

Tja, da habe ich mir echt was eingebrockt. Ganz tolle Idee mit den Messevorberichten. Mittlerweile bin ich schon vier Tage im Rückstand, aber noch werfe ich die Flinte nicht ins Korn. Bevor ich mich gleich durch den nächsten Schwung Regelhefte wühle, gibt es nun aber erstmal den längst überfälligen Zwei-Wochen-Rückblick. Ich habe in den vergangenen beiden Wochen nämlich trotz des Messe-Vorberichts-Wahnsinns tatsächlich auch noch ziemlich viel gespielt. So viel sogar, dass ich die einzelnen Berichte dieses Mal etwas knapper fasse, um nicht komplett den Rahmen zu sprengen. Bevor ich allerdings von den gespielten Spielen erzähle, muss ich erstmal mit etwas anderem prahlen:


Dinger der Woche!

Ich hatte letzten Sonntag Geburtstag und bin nun also 27 Jahre alt geworden. Das alleine würde ich normalerweise in diesem Blog gar nicht breittreten, aber nun haben mir sowohl meine Freundin also auch meine Mutter keine andere Wahl gelassen, da sie mir nämlich spielbezogene Geschenke machten, die ich Euch nicht vorenthalten kann.

Meine Freundin Annika überraschte mich unter anderem mit dieser Bombe:


Hmmmmm, ein Schoko-Schoko-Schoko-Kuchen mit Marzipan-Meeple und Spielkarten-Deko aus Esspapier (wohl extra aus Großbritannien eingeflogen). Sieht nicht nur cool aus sondern war auch noch voll lecker. Liebsten Dank :-* !!!

Meine Mutter hat sich mal wieder handwerklich ausgetobt und mir doch tatsächlich "Double-Face"-gestrickte Topflappen mit Meeple-Muster beschert.


Hihi, das hat wohl auch nicht jeder... Total super und genau das richtige für die immer näher rückende Meeple-Plätzchen-Back-Zeit. Tausend Dank für dieses tolle Geschenk :-* !!!

Samstag, 14. September 2013

Folge 57 - Star Wars: Das Kartenspiel

Na, habt ihr meine Visage schon vermisst? Nach über einem Monat Video-Abstinenz habe ich heute nun endlich das lange überfällige Review zum Star Wars Kartenspiel gedreht.


Ich glaube, ich bin einfach doch kein LCGer. Und wie findet ihr das Spiel so?

Freitag, 13. September 2013

Vorschau: Tzolk'in: Der Maya-Kalender - Stämme & Prophezeiungen (vorgestern waren's noch 43 Tage bis zur SPIEL '13)

Mittlerweile auch schon lang geübte Tradition: Was sich im Jahr der Veröffentlichung durchsetzen kann, wird im nächsten Jahr erweitert. Dabei ist es dann in der Regel auch relativ wurscht, ob das Spiel überhaupt eine Erweiterung braucht und sich diese gut in das bisherige Spiel einfügt, oder ob die Erweiterung vielleicht alles nur überflüssig verkompliziert...


Tzolk'in: Der Maya-Kalender - Stämme & Prophezeiungen

Eines der erfolgreichsten Spiele des vergangenen Jahrgangs war Tzolk'in: Der Maya-Kalender, und spätestens als dann Ende des Jahres der prognostizierte Weltuntergang ausblieb war auch dem Letzen klar: Da kommt bestimmt bald ne Erweiterung zu. Und siehe da: Zur SPIEL '13 erscheint Tribes & Prophecies, was ich in Ermangelung eines deutschen Titels jetzt einfach mal frech als "Stämme & Prophezeiungen" übersetzt habe. Zu der Erweiterung gibt es zwar bislang noch keine Regel (zumindest habe ich keine gefunden), aber ein paar Informationen sind schon durchgesickert. Die folgende Vorschau basiert im Wesentlichen auf diesem Forums-Thread auf BGG (mit bestem Dank an BGG-Nutzer Matt Kremer!).

Vorschau: Rampage (vorvorgestern waren's noch 44 Tage bis zur SPIEL '13)

Schon als kleiner Junge habe ich am liebsten Sandburgen gebaut. Von daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich heute total gerne Städtebau-Spiele und so nen Kram spiele. Immer schön brav und friedlich vor sich hin irgendetwas aufbauen. Simon, mein Klassenkamerad aus der Grundschule, war nicht solch ein Feingeist. Seine Lieblingsbeschäftigung war es, meine Sandburgen zu zerstören (bzw. in einem mir besonders traumatisch in Erinnerung geblieben Fall sogar mal auf eine meiner Sandburgen zu urinieren). Rampage wäre ein Spiel für Simon gewesen.


Rampage

In Rampage können zwei bis vier Sandburgen-Zertreter ihrer Parade-Disziplin "sinnlose Zerstörung" fröhnen, indem sie in der Rolle wildgewordener Riesenmonster eine Stadt zerlegen. Die Stadt besteht dabei aus mehreren mehrstöckigen Gebäuden, die vor Spielbeginn aus Meeplen und Pappteilen auf den Spielplan gestapelt werden (Die Meeple bilden quasi die Säulen der einzelnen Etagen). Ist der Aufbau - bei dem die Sandburgern-Zertreter vermutlich auf die Hilfe von feinmotorischen Sandburgen-Erbauern zurückgreifen müssen - erledigt, so kann es dann auch schon mit dem lustigen Abriss der Stadt losgehen. Jeder Spieler hat dazu auf dem Spielplan eine eigene zweiteilige Monsterfigur (bestehend aus Fußscheibe und darauf platziertem Korpus), mit der er in jedem Zug exakt zwei Aktionen ausführen kann:

Mittwoch, 11. September 2013

Vorschau: Rokoko (vorgestern waren's noch 45 Tage bis zur SPIEL '13)

Herrje, jetzt hänge ich schon um zwei Vorberichte hinterher... Solangsam befürchte ich, dass ich das nie mehr aufholen kann... Was habe ich mir nur eingebrokokot!


Rokoko 

Über die Experimentierfreude von Eggertspiele habe ich mich in der Vergangenheit ja durchaus  positiv geäußert. Nun haben die Hamburger den Bogen allerdings wirklich einmal überspannt. Es gibt Dinge, die macht man einfach nicht. Deckbuilding OHNE MISCHEN?!? Ich nenne das Frevel. Eggert findet die Spielidee von Stefan Malz, Louis Malz und Matthias Cramer aber scheinbar voll dufte und veröffentlicht sie nach Bearbeitung mit der Puderquaste zur anstehenden SPIEL '13 unter dem Titel Rokoko... Puderquaste? Rokoko? Ja, ihr lest richtig. Um den Traditionsbruch vollends abzurunden, wurde das Spiel auch noch mit einem äußerst skurrilen Thema versehen. Statt wie gewohnt als Zombie-Baumeister des mediterranen Weltraums aufzutreten, müssen sich die Spieler in Rokoko in der Rolle des "Leiters eines Schneiderei-Betriebes" im Frankreich des 18. Jahrhunderts zurechtfinden. Äh, okay?

Montag, 9. September 2013

Vorschau: Donburiko! (gestern waren's noch 46 Tage bis zur SPIEL '13)

Ich habe vor etwa einem Jahr in der Straßenbahn folgendes Gespräch zwischen zwei jungen Damen mitbekommen (ich würde deren Alter mal so etwa auf 13 bis 15 Jahre schätzen, aber wer weiß das schon so genau):

- Boah ey, meine Mutter soll mir mal ein neues Smartphone kaufen
- Hä, du hast doch vor Kurzem erst Dein neues Iphone bekommen?
- Ja, ich weiß. Das fand ich am Anfang ja auch voll schön. Aber jetzt hat das in der Schule jeder. Irgendwie find ich das jetzt nicht mehr so schön. Ich will jetzt lieber ein anderes haben.

Nein, ich scherze nicht... Schlimm, oder? Was aber noch schlimmer ist: Wir Brettspieler sind keinen Deut besser. Ständig versuchen wir, uns durch Exklusivität in unseren Sammlungen gegenseitig zu übertrumpfen. Mit dem neuesten alea-Titel braucht man es da eigentlich gar nicht erst versuchen, den hat spätestens nach einer Woche schließlich eh jeder. Nene, wer cool sein will, der braucht heutzutage entweder überteuerten Kickstarter-Kram oder etwas ganz Exotisches. In die letztgenannte Kategorie fällt ドンブリコ von  Autor マサノフ... Ähm... Donburiko von Autor Masanofu.


Donburiko

Donburiko ist gleich aus mehreren Gründen trendverdächtig.
  1. Das Spiel ist aus Japan, und das sieht man ihm sogar von außen an. Mit den asiatischen Schriftzeichen auf der Schachtel könnt Ihr Euch total weltmännisch geben.
  2. Das Spiel ist voll exklusiv. Abgesehen von der SPIEL '13 am Stand von Japon Brand werdet ihr es kaum irgendwo finden, und selbst für die SPIEL solltet Ihr es am besten vorbestellen (wie das geht, erfahrt ihr in diesem Post auf Boardgamegeek)
  3. Donburiko enthält nur 16 Karten und eine Handvoll Siegpunktchips. Die Regeln für das Spiel sind kürzer als der Text dieses Artikels. Somit ist Donburiko ein Mikro-Spiel, und Mikro-Spiele sind seit Love Letter ja eh voll toll.
  4. Donburiko hat eine Hintergrundgeschichte, die bezaubernd und skurril zugleich ist. Das Spiel basiert nämlich auf dem japanischen Kinderlied "Donguri Korokoro", das von Eicheln handelt, die von einem Berg purzeln, in einem Teich landen, dort Freundschaft mit einer Schmerle schließen aber irgendwann doch ihren Berg vermissen. Eine herrliche Abwechslung für alle, denen die üblichen Themen (Mittelalter, Weltraum, mediterraner Handel, Zombies...) zu Mainstream sind.
Manman, mein Exklusiv-o-Meter zeigt schon jetzt rekordverdächtige Werte an... Hoffentlich taugt das Spiel auch was... Schauen wir einfach mal genauer hin:

Sonntag, 8. September 2013

Vorschau: Spyrium (gestern waren's noch 47 Tage bis zur SPIEL '13)

Ist zwar schon auf der GenCon verkauft worden und wird vermutlich auch im deutschsprachigen Raum vor der Messe erscheinen, für mich aber trotzdem eine Messeneuheit:


Spyrium

Manche Menschen brauchen einfach öfter mal was länger. Ich brauch zum Beispiel ab und zu mal was länger für ein Video oder für die versprochenen Messe-Vorschauten (ja, ich weiß, gestern hab ich’s verpennt). Andere brauchen was länger für neue Spiel-Veröffentlichungen. Da wäre zum Beispiel dieser William Attia. Der hat im Jahre 2005 die Spielergemeinschaft mit Caylus verblüfft und 2007 noch den Kartenspiel-Ableger Caylus Magna Carta nachgeschoben. Und seitdem? Nix! Abgesehen von zwei mir völlig unbekannten Wörterspielen (upps, habe ich nicht im letzten Beitrag noch behauptet, diese Spielekategorie wäre tot?) ist Attia nicht mehr als Spieleautor in Erscheinung getreten, sondern hat sich (meines Wissens nach) stattdessen auf Hintergrundarbeit bei Ystari-Games beschränkt.

Doch damit ist jetzt Schluss! Herr Attia hat ein Einsehen und die Warterei somit ein Ende. Zur anstehenden SPIEL ´13 erscheint Attias Spyrium, ein Eurogame im Steampunk-Gewand für zwei bis fünf Spieler.

Samstag, 7. September 2013

Vorschau: Word on the Street (noch 48 Tage bis zur SPIEL '13)

Ja, ich weiß, es ist eigentlich ja schon wieder nach Mitternacht. Ausrede siehe gestern.


Word on the Street


Wortschatzfreaks haben es in der Welt der Gesellschaftsspiele wirklich nicht leicht. Eurogamer und Ameritrasher dürfen sich Jahr für Jahr an mehreren hunderten Neuheiten erfreuen, für Buchstabenjongleure hingegen gibt es regelmäßig nur eine einzige neue Erweiterung pro Jahr: Die Neufassung des Dudens. Dummerweise kann man mit den Wort-Zu- und Abgängen auch immer nur eine gewisse Zeit lang an den Scrabble-Abenden auftrumpfen, und so herrscht schnell wieder gähnende Langeweile.

Aber: Dieses Jahr wird das anders. Es gibt nämlich gute Neuigkeiten. Die AMIGO Spiel und Freizeit GmbH hat ihren Blick über den großen Teich schweifen lassen und in den USA doch tatsächlich nochmal ein interessantes Wörterspiel aufgetan.

Freitag, 6. September 2013

Vorschau: Relic Runners (noch 49 Tage bis zur SPIEL)

Merke: Der Tag endet für mich nicht mit der Mitternacht, sondern erst dann, wenn ich ins Bett gehe. Ich bin also heute zwar total spät dran, aber immer noch pünktlich. Jawohl!


Relic Runners

Mit diesen Schätzen und Relikten ist es doch immer das gleiche. Die ollen Dinger interessieren Jahrtausende lang keine Sau und vergammeln in irgendwelchen zugewucherten Tempeln, bis sich dann plötzlich alle gleichzeitig der nun auf einmal voll wichtigen Artefakte habhaft machen wollen. Ein rasanter Weggrabsch-Wettbewerb zwischen den konkurrierenden Grabschändern… ähm, ich meine natürlich Schatzsuchern… ist dann unausweichlich. Auf die Plätze, fertig, los! Jeder berge was er kann, nur nicht seinen Nebenmann!

In Relic Runners, mit dem Matthew Dunstan bei Days of Wonder zur kommenden SPIEL sein Debüt als Spieleautor geben wird, treten zwei bis fünf Spieler in genau solch einer Artefakt-Hatz gegeneinander an. Dabei ist der Stress eigentlich gar nicht unbedingt nötig. Der Austragungsort des Spieles, ein namentlich nicht näher bezeichnetes Dschungelgebiet, ist nämlich mit möglichen Fundorten nur so gepflastert. Man kann quasi keinen Schritt tun, ohne auf irgendeinen Tempel oder eine Ruine zu latschen. Es wäre damit also eigentlich genug zu entdeckendes für alle da, aber da „kooperativ“ halt nun mal das Spiele-Trendwort des Jahres 2012 war, wird sich in 2013 dann eben doch gekabbelt.

Mittwoch, 4. September 2013

Vorschau: Die Glasstraße (noch 50 Tage bis zur SPIEL)

Kinder, wie die Zeit vergeht. Ich habe gefühlt noch dutzende ungespielte Spiele aus dem Vorjahr, und nun ist es bald schon wieder soweit. In ganz genau 50 Tagen (wenn ich mich jetzt nicht verzählt habe) öffnet die SPIEL 2013 ihre Pforten für die Besucher, die sich dann wieder voller Gier auf zig neue Neuheiten stürzen können. Tja, und weil ich mich selber auch schon wieder total auf die wilde Zeit freue, habe ich mir gedacht, ich mache zur Messe mal einen kleinen Countdown. Ich befürchte zwar, dass ich das spätestens morgen schon wieder bereuen werde, aber ich will jetzt einfach mal versuchen, an jedem Tag bis zur Messe eine kleine Vorschau auf eine der Neuheiten zu posten. Die Berichte basieren dabei in der Regel auf den allgemein zugänglichen Informationen, wie etwa vorab bekanntgemachter Spielregeln).

Puh, ob ich das durchalte? Keine Ahnung… Eins kann ich aber schon versprechen: So lang wie die folgende Vorschau werden die Berichte im Schnitt mit Sicherheit nicht, es könnten auch mal ein paar ganz kurze Berichte werden, jenachdem, was meine Tagesplanung so zulässt. Los geht es heute jedenfalls mit einem Spiel, das vermutlich viele aufgrund des Vorjahreserfolges des Verlages wirklich interessiert erwarten:



Die Glasstraße

Tja, da hat sich Frank Heeren jetzt was eingebrockt. Letztes Jahr mal eben aus einer Laune heraus nen eigenen Verlag gegründet, und dann zündet der Erstling Terra Mystica wie kein anderes vergleichbares Spiel des Jahrgangs. Rang 8 auf Boardgamegeek (Stand 03.09.2013), empfohlen von der Spiel des Jahres-Jury, ständig ausverkauft, heißer Favorit für den Deutschen Spielepreis... Da kommt aus der Eurogame-Sparte höchstens Tzolk’in ran… Respekt, das war bestimmt ne tolle Zeit für den Frank!

Alles dreht sich um Uwe!
Aber: was nun? Nun steht die nächste Messe vor der Tür und Frank vor der Frage, wie es mit seinem Verlag weitergehen soll. Irgendwie kann man nach so einem Erfolg ja schlecht einfach aufhören. Es muss also ein neues Spiel her, und natürlich erwarten nun gleich alle den nächsten riesigen Kracher. Ach herrje, erfahrungsgemäß kann sowas ja nur schief gehen… Aber: Frank hat ein Ass im Ärmel: Den Rosenberg. Schließlich ist der Frank voll dicke mit dem Uwe, und der Uwe ist voll von Spielideen mit Rondellen. Ora et Labora, Farmerama, Le Havre: Der Binnenhafen… beim Uwe dreht sich alles ums Rad. Und da sich für Uwes treue Jünger alles um Uwe dreht, kann man durchaus hoffen, dass sich durch ein Feuerland-Rondellspiel von Uwe dann auch im nächsten Jahr wieder alles um Feuerland dreht. Und um Frank. Hilfe, Drehwurm!

Sonntag, 1. September 2013

Seitenhiebreiche Zwei-in-Eins Wochenrückschau - KW 34/12 und 35/12

So, irgendwie hat das letzte Woche zeitlich nicht geklappt mit einer Wochenrückschau, daher nun einfach zwei auf einmal. Jeah!


Spiel der Woche

Atlantis (a.k.a. Dark Tower)
Die mir bis dahin ehrlich gesagt gänzlich unbekannte englischsprachige Spiele-News-Seite www.purplepawn.com veröffentlichte Anfang August eine Liste der 20 wertvollsten "Vintage"-Spiele, basierend auf erfolgreich abgeschlossenen Ebay-Auktionen der letzten Monate. Tja, was soll ich sagen: Die meisten gelisteten Titel kenne ich entweder gar nicht oder nur vom Hörensagen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Ich bin mit meinen zarten 26 Jahren einfach noch nicht lange genug Spieler, um mich mit den "Vintage"-Sachen auszukennen (wobei "Vintage" hier auch sehr weit gefasst wurde. Das jüngste Spiel auf der Liste stammt aus dem Jahre 2010).

Tja, wer könnte da helfen? Vielleicht mein allerliebster Spielenachbar Jörg? Der ist schließlich schon Ende Dreißig. Außerdem spielt er schon seit frühester Kindheit, der hat da also bestimmt was von! Und siehe da, Jörg der Alte hat tatsächlich ein  Spiel von der Liste, nämlich Atlantis (a.k.a. Dark Tower). Das hat er sich als Kind Anfang/Mitte der 80er von seinem hart ersparten Taschengeld gekauft und in seiner Jugend exzessiv gespielt. Durch die Liste hat ihn nun die Nostalgie gepackt, Atlantis wurde entstaubt und ich durfte mitspielen.

Freitag, 23. August 2013

Etwas zerknirschte Wochenrückschau - KW 33/13

Wer in den letzten Wochen hier aufmerksam mitgelesen hat, der weiß, dass ich vielleicht ein oder zwei ungespielte Spiele zu viel besitze. Diese Woche präsentiere ich Euch nun mein Zwei-Schritte-Patent-Programm, mit dem sich dieses "Problem" mit hundertprozentiger Sicherheit NICHT lösen lässt.

Schritt 1: Immer weiter neue Spiele kaufen.
Schritt 2: Nur alte schon bekannte Spiele spielen.

Jawohl, in Kalenderwoche 33 habe ich nur mir schon bekanntes gespielt. Gut, es waren ein paar neue Erweiterungen dabei, aber so baut man die Liste der Ungespielten trotzdem nicht ab. Die Zahl hatte sich in den ersten Wochen nach meiner Selbsterkenntnis-Beichte etwas gesenkt, ist nach ein paar "Belohnungs-" und Impulskäufen aber nun auf 90 hochgeschnellt (Stand 23.08.13) und damit höher, als jemals zuvor... Ich glaube allerdings, dass ich mich prozentuell gar so sehr verschlechtert habe...  Mal schnell einen Blick in meine schlaue Statistik werfen:

- Am 22.06.13 (Stichtag der ersten Erhebung) besaß ich 312 Spiele, von denen 85 ungespielt waren. Das macht 27,24 % Ungespielte.

- Am heutigen Tage besitze ich 330 Spiele, von denen nun also 90 ungespielt sind. Das macht... 27,27 %.

Dreck, doch verschlechtert. Aber ja nur im hundertstel-Prozentbereich... also eigentlich gar nicht so übel... Ich sollte mich belohnen! Wo gab's nochmal dieses Superdupersonderangebot...?

Ähäm, ja. Was kam denn nun eigentlich auf den Tisch in dieser ominösen Kalenderwoche 33, in der das Altbekannte scheinbar mehr reizte, als das Neue?

Donnerstag, 15. August 2013

Mehrheitlich monotone Wochenrückschau - KW 32/13

Meine Kalenderwoche 32 aus dem Jahre 2013 (05.08. bis 11.08.)

In meiner bevorzugten Mittags-Kantine war vergangene Woche "Burger-Woche" . Es wurde also Montags bis Freitags jeden Tag eine andere Burger-Variation angeboten. Natürlich gab es auch noch reichlich andere (gesündere...) Alternativen. Trotzdem endete meine Woche mit folgendem Speiseplan: Burger, Burger, Burger, Burger und Burger.

Ähnlich monoton sah es bei mir dann tatsächlich auch spielerisch aus. Wirklich intensiver beschäftigt habe ich mich nämlich (abgesehen von dem Time n Space-Video-Dreh) mit nur einem Spiel, und zwar mit...


Spiel der Woche

So langsam nehmen die Vorberichte und Neuheiten-Listen zur SPIEL '13 ja an Fahrt auf, und auch von mir wird es sicherlich bald den ein oder anderen entsprechenden Bericht geben. Wenn ich mir die bisherigen Messe-Ankündigungen so anschaue, ist auch schon einiges dabei, dass mich durchaus reizt. Was bislang aber fehlt ist der richtig große Knaller. Ein Spiel, bei dem man schon auf den ersten Blick denkt: Das ist es, das muss ich haben!

Genau diesen Effekt hatte vergangenes Jahr Tzolk'in: Der Maya-Kalender  bei mir. Schon optisch war das Spiel auf den ersten Blick eine Granate, der coole Zahnradmechanismus war einfach der Hingucker schlechthin und auch spielmechanisch hat mir das Spiel dann ja wirklich gut gefallen (Ich mag Workerplacement aber auch einfach sehr und bin froh um jedes bisschen Innovation bei dieser Sorte Spiel). Tzolk'in hat mich damals derart "entflammt", dass ich mich zum ersten mal seit über einem Jahr aufraffte und ein (etwas hölzernes) Video-Review erstellte, und von diesem Video-Rausch bin ich seitdem nicht mehr runter gekommen. In meinem Jahresrückblick landete Tzolk'in dann folgerichtig auch auf einem der vorderen Plätze.

Sonntag, 11. August 2013

Folge 56 - Time 'n' Space

Der Eggertspiele-Verlag ist ja immer wieder für Experimente und Ungewöhnliches gut. Entsprechend bunt gemischt ist mittlerweile das Verlagsprogramm. Ob lustiges Meeple-Sterben, Minispiel-Sammlung oder Crowdfunding-Trittbrettfahrer... Einer der größten Exoten von Eggert war Space Dealer, das 2006 erschienen ist. Das liegt leider kurz vor meinem Einstieg in die Welt der Brettspiele, und so kannte ich Space Dealer bislang nur vom Hörensagen. Ich glaube, ich habe zum ersten mal im Dice-Tower-Podcast von diesem Spiel gehört, bei dem man mit Sanduhren seine Aktionen steuert. Eine geniale Idee, die mich seitdem immer gereizt hat. Nur eine Gelegenheit, das ganze mal auszuprobieren, hat sich für mich danach nie ergeben.

Umso erfreuter war ich daher als die Meldung kam, dass Eggert das Spielprinzip als Time 'n' Space neu herausbringen wird, allerdings nicht ohne vorher kräftig Hand an die Spielmechanismen zu legen. Was dabei rausgekommen ist, könnt ihr im Video sehen.


Von Eggerts Experimentierfreude inspiriert habe ich mein Video - insbesondere den Regelerklärteil - mal etwas anders aufgezogen. War ne ziemliche Arbeit, hat aber auch wie immer Spaß gemacht. Ob ich den Aufwand nun jedes Mal betreibe, weiß ich aber noch nicht. Mich würde aber trotzdem sehr interessieren, ob Euch dieses "Format" gefällt!

Samstag, 10. August 2013

Etwas knappere Wochenrückschau - KW 31/13

Auch vergangene Woche habe ich gespielt, und zwar sogar ganz schön viel unterschiedliches Zeugs!

Meine Kalenderwoche 31 aus dem Jahre 2013 (29.07. bis 04.08.)


Wiederentdeckung der Woche

http://www.pegasus.de/typo3temp/pics/4266f68471.jpgMeine BGG-Statistik entsetzt mich mal wieder:  Im Wandel der Zeiten: Das Würfelspiel - Bronzezeit (kurz "Bronzezeit") habe ich doch tatsächlich zuletzt im April 2012 im Niederlande-Urlaub mit Annika gespielt... das ist ja auch schon wieder fast 1 1/2 Jahre her. Erschreckend, wie die alten Lieblinge aufgrund der nicht abreißenden Neuheitenflut unbemerkt zu Staubfängern verkommen. Vergangene Woche war es dann aber wieder so weit. Gespielt habe ich Bronzezeit gleich zwei mal mit Serafim.

Bei Bronzezeit bauen die Spieler durch Würfelwürfe mit Nachwurf-Mögichkeit (siehe "Kniffel") ihre Zivilisation aus. Die Würfelsymbole bringen dabei im Wesentlichen Nahrung, Arbeiter oder Waren, können aber auch Katastrophen auslösen. Mit Nahrung versorgt man jede Runde die eigenen Städte, Arbeiter erlauben den Bau von Monumenten (Siegpunkte) oder weiterer Städte (= mehr Würfel) und mit Waren kann man sich unterschiedliche Errungenschaften kaufen, durch die man tolle Sonderfähigkeiten erhält.

Die erste Partie spielten wir zum Wiedereinstieg mit den Standard-Regeln. Ich finde das Spiel schon in dieser Grundform klasse, allerdings wünscht man sich schnell weitere Optionen und vor allem eine längere Spielzeit. Genau das bietet die Erweiterungsvariante "Späte Bronzezeit", der wir uns in unserer zweiten Partie widmeten.

Donnerstag, 1. August 2013

Schwül-verschwitzte Wochenrückschau - KW 30/13

Spät dran...

Eigentlich war es in der vergangenen Woche ja viel zu warm für Brettspiele. Da es aber auch viel zu warm für jegliche andere Aktivität war, bin ich dann doch wieder am Spieltisch gelandet. Schlußendlich ist es nämlich vollkommen egal, wo man sich zu Tode schwitzt. 

Meine Kalenderwoche 30/2013


Spiel der Woche

Wenn es bei mir dieses Jahr schon nicht zu einem Sommerurlaub gereicht hat, dann kann ich mich ja wenigstens bei einer kleinen solitären Knobelei an karibische Strände versetzen lassen... In Freitag findet sich der Spieler (nochmal: Es ist solitär, also für 1 bis 1 Spieler)  in der Rolle des gleichnamigen Eingeborenen aus der Romanvorlage wieder und genießt als dieser das ruhige Leben auf einer einsamen Insel... Keine nervige Zivilisation... keine Verpflichtungen... kein Festkleben an üseligen Ledersitzen in überhitzten Straßenbahnen...  Hach, so lässt es sich aushalten! Gut, es gibt da ein paar wilde Tiere und Kannibalen, aber die sind eigentlich ganz cool drauf, wenn man sich ihnen nur ordentlich vorgestellt hat und sich nicht über laute Musik nach 22:00 Uhr beschwert...

Alles in allem also ein feines Leben, wäre da nur nicht dieser tollpatschige Schiffbrüchige, der jüngst auf unserer Insel gestrandet ist und uns nun mit seinen bemitleidenswerten Überlebensversuchen das Panorama versaut... Solch ein elender Anblick... Nein, das können wir auch nicht einfach ausblenden, wir sind ja keine Unmenschen. Also geben wir Hilfe zur Selbsthilfe und übernehmen kurzerhand das Training des Gestrandeten, der sich uns als Robinson vorstellt. Optimalerweise soll das Survival-Training unseren Eleven dabei in die Lage versetzen, am Ende gleich zwei Piratenschiffe zu kapern und mit diesen die Insel zu verlassen. Dann stimmt auch das Panorama wieder.

Montag, 22. Juli 2013

Vergleichsweise launische Wochenrückschau - KW 29/13

Kalenderwoche 29 aus dem Jahre 2013

Achtung, heute wird es mal etwas launisch. Ich bin angefressen, verantwortlich dafür ist das folgende Spiel:


Unspiel der Woche

Jawohl. Dieses mal gibt es kein "Spiel der Woche", sondern erstmals ein "Unspiel der Woche". Die Ehre hat: Titanium Wars. Die Neuheit von Iello hatte ich mir kürzlich gekauft und konnte sie dann auch recht zeitnah in einer Dreier-Partie ausprobieren. Thema des Spieles ist der Kampf um die neuentdeckte Super-Energie-Quelle "Titanium" am Rande der Galaxis. Die Spieler kaufen Karten aus einer zentralen Auslage und rüsten damit ihre Weltraumflotten auf, versehen die Schiffe mit Upgrades und bauen auf ihren Planeten unterstützende Gebäude. In jeder Runde wird um einen neuen Planeten gekämpft. Durch Taktikkarten bestimmen die Spieler, welche Schiffstypen welche Ziele angreifen. Es gewinnt, wer durch eroberte Planeten als erster einen bestimmten Titanium-Wert erreicht.

Meine Meinung nach der ersten Partie: Schrott!

Sonntag, 21. Juli 2013

Folge 55 - Twilight Struggle (a.k.a Gleichgewicht des Schreckens)

Ich verrate Euch heute den ultimativen Tipp für die Partnersuche... Und für Vorstellungsgespräche... Ach was, eigentlich für alle Sitationen des sozialen Miteinanders: Gebt Euch möglichst vielseitig! Also nicht den ganzen Tag nur von einem Thema reden... Das ist doch langweilig! Nein, man muss unterhaltsam und abwechslungsreich parlieren! Ich bin daher Stolz auf meine Fähigkeit, so unglaublich vielseitig über Brettspiele reden zu können, wie kaum ein anderer.

 
Gestern noch ein hektisches Kinderspiel, heute eine bierernste Konfliktsimulation. Das nennt man Kontrastprogramm! So macht man das, jawohl!

Folge 54 - Kakerlakak

Rach fuchtelt wild in der Gegend rum, Zacherl rauft sich entsetzt das Barthaar und Rosin kriegt einfach nur noch das kalte Kotzen. Warum? Nun, da versuchen die drei jahrelang, den deutschen Restaurantbetreibern die Hygiene beizubringen, und jetzt sowas: Ravensburger bringt ein Spiel raus, bei dem die Kakerlake so selbstverständlich zum Restaurant-Betrieb gehört, wie die Tüten-Sauce-Hollandaise zum TK-Gemüse... Anstatt aufzuklären, wie man Ungeziefer-Befall von vorne herein vermeiden könnte (Die drei großen "S": Sauberkeit, Sauberkeit und Sauberkeit), wird hier suggeriert, dass es ja vollkommen ausreichen würde, die paar lästigen Küchenschaben einfach einzufangen. Bekämpfung der Symptome, aber was ist mit der Quelle des Problems!? Und dann richtet sich dieses Spiel auch noch an Kinder! Und macht sogar noch Spaß! Hier wird eine ganze Generation heranwachsender Küchenchefs verdorben! Skandal!


Während Rach und Co. sich aufregen, freuen wir uns über dieses herrlich alberne Spiel aus dem Hause Ravensburger. Mir hat's gefallen.

Dienstag, 16. Juli 2013

Übertrieben lange Wochenrückschau - KW 28/13

Stellt Euch vor, auch letzte Woche habe ich wieder gespielt... Und nicht nur das, ich erzähl Euch sogar noch ausführlichst davon. Yeah!

Kalenderwoche 28 aus dem Jahre 2013



Spiel der Woche

Colosseum habe ich am 10.05.2010 bestellt und seitdem ungespielt in meinem Regal verstauben lassen. Über drei Jahre lang... Nun haben wir ja grade so 'ne Art Brettspiel-Sommerloch und damit die ein oder andere Gelegenheit, sich endlich mal dem alten ungespielten Kram zu widmen. Mein Vorsatz für die Woche lautete daher: "Colosseum spielen!".

Nun spiele ich ja nicht mit irgendwem, und schon gar nicht zu so einem besonderen Anlass, weshalb ich mir für den Samstag die schönsten, klügsten und charmantesten Spieler Deutschlands einlud... Dummerweise konnten die aber alle nicht, und so musste ich mich dann doch erneut mit Andi und Serafim begnügen... Egal: Los!

Dienstag, 9. Juli 2013

Krass spannende Wochenrückschau: KW 27/13

So, ab jetzt führe ich Tagebuch. Wobei, Eher Wochenbuch... Gibt's das?... Gemeint sind subjektive Wochenrückblicke. Vermutlich völlig belangloses Zeugs. Was ich gespielt habe, und was mich sonst so beschäftigt hat. Mal sehen, was dabei rauskommt. Ich fang einfach mal an.

Kalenderwoche 27 aus dem Jahre 2013.


Spiel der Woche


Yedo
Bereits in der Vorwoche hatte ich mit den beiden größten Lappen Deutschlands... meinen guten Freunden Andi und Serafim Yedo gespielt (Andi zum ersten Mal, Sera und ich sind da schon alte Hasen). Seinen zugegebenermaßen wirklich vernichtenden Sieg hatte Serafim dabei auf seine gewohnt charmante Art gefeiert: Wiederholte nicht-jugendfreie pantomimische Darstellungen der Dinge, die er uns im Laufe des Spieles angetan hatte. Es stand also eine Revanche im Raum, der wir uns am Mittwoch hingaben. Es folgte die übliche zwei-bis-drei-stündige Mischung aus Flüchen, Stoßgebeten, Frust- und Glücksmomenten, die Yedo bei mir in bislang allen Runden erzeugt hat. Am Ende überholte Andi mich durch seine Bonuskarten auf der Zielgeraden, Serafim wurde verdient Letzter und verkrümelte sich leise winzelnd.

Yedo kann man lieben oder hassen. Dem Spiel wird mitunter vorgeworfen, es sei zu glückslastig und überhaupt nicht planbar. Das stimmt ein Stück weit, in vielen Momenten kann das Spiel äußerst brutal und willkürlich sein und einem manchmal lange gehegte Pläne durch bloßes Nachzieh-Pech zerstören. Trotzdem kommt es bei mir immer wieder mal auf den Tisch, weil es bei meinen Mitspielern Emotionen erzeugt, wie kaum ein zweites Spiel. Good Times.

Montag, 8. Juli 2013

Folge 53 - Duell im Felsental

Wisst ihr, was ich wirklich total toll finde? Plastische Spieltitel. Irgendwas, worunter ich mir etwas vorstellen kann. Nicht son olles "Brügge", "Qwixx" oder "Carcassonne"... Keinen Schimmer, worum es bei diesen Spielen gehen soll. Von daher begrüße ich die Entscheidung des hessischen Verlages Pegasus Spiele sehr, das doch recht generische "Drako" für den deutschen Markt in "Duell im Felsental" umzubenennen. Da weiß man doch schon genau, was bei dem Spiel Sache ist! Jeah!

Wobei... Wenn ich noch einen Verbesserungsvorschlag abgeben dürfte:

DUELL IM FELSENTAL ZWISCHEN DREI ZWERGEN UND EINEM DRACHEN

Da bleiben keine Fragen offen...


Nettes taktisches Gemetzel für zwischendurch, aber eben auch nicht mehr. Ich bin sehr auf die Zukunft der Zweier-Reihe gespannt!

Sonntag, 23. Juni 2013

Folge 52 - Sonne und Mond

Schauen Sie mal hier:



Sonne und Mond von Jacques Zeimet. Die Grafik kann begeistern, der Rest leider eher nich so.

Samstag, 22. Juni 2013

Die Sache mit den ungespielten Spielen

Machen Sie sich bitte bereit für eine weitere Episode Ihrer Lieblingssendung: "Bauchnabelansichten eines Spiele-Messis"



Thema heute: "Ungespielte Spiele, und wie es soweit kommen konnte"



Heute geht es um Spiele, die ich gekauft habe, ausgepackt habe, bestaunt habe, deren Regel ich vielleicht sogar gelesen habe... In einem krassen Fall habe ich ein Spiel sogar höchstkreativ "aufgemotzt" (dazu vielleicht mehr in einem späteren Beitrag)... Nur eines habe ich mit diesen Spielen nie getan: Sie gespielt.

Sonntag, 16. Juni 2013

Folge 51 - La Boca

Liebe Leute, treten Sie näher! Hier können Sie Bauklötze staunen! Und das nicht nur, weil es irgendeinem Teufel tatsächlich gelungen ist, ein vollkommen abstraktes Spiel mit einem super passenden Thema zu versehen (wegen die Stadtteil von Buenes Aires mit die bunte Häuser). Ist auch noch ein richtig piffiges Spiel:


So, und jetzt verrate ich euch noch was ganz gemeines für eure nächste Spielrunde, nämlich den ultimativen La Boca Streich: Einfach mal heimlich zwei Karten auf einmal in den "Slot" stecken, sodass Vorder- und Rückseite so überhaupt nicht mehr zusammen passen. Zurücklehnen, den beiden Spielern beim Verzweifeln zuschauen, schlapplachen. Klappt bestimmt besonders gut bei den angesprochenen übereifrigen Hektikern.

PS: Sowas fieses denke ich mir natürlich nicht selber aus (dazu bin ich gar nicht in der Lage, ich schwör's). Gefunden habe ich den Streich in diesem Beitrag vom guten Hilko Drude auf Boardgamegeek.


Montag, 10. Juni 2013

Folge 50 - Die Nominierten zum Kennerspiel des Jahres 2013 im Schnelldurchlauf

So, hat etwas länger gedauert, als ursprünglich geplant, aber was lange währt wird endlich... fertig. Hier nun mein Schnelldurchlauf durch die Nominierungen für das Kennerspiel des Jahres 2013 mit anschließendem konfusen Kommentar:


Und wieder die Frage: Was haltet ihr von den Nominierungen?

Mittwoch, 29. Mai 2013

Anderer-Seits...

Nachdem ich vor ein paar Wochen schon auf Tims Blog aufmerksam gemacht habe (auf dem er nach wie vor äußerst knackige und lesenswerte Textrezensionen präsentiert), gibt's heute mal einen kleinen Rundumschlag. Eine Sammelvorstellung der anderen Spiele-Blogs, die hier unter "Auch lesenswert" verlinkt sind (Man bemerke übrigens, wie ich durch das "Auch lesenswert" geschickt und voll unterschwellig suggeriere, dass das hier alles total lesenswert ist).

Also los:

Brettspiel-Lichtbilder
Das Augenmerk von Arnes Blog liegt - wie der Name unschwer erkennen lässt - auf der visuellen Präsentation von Brett- und Kartenspielen. Fotografien und mittlerweile auch Videos vom Spielmaterial stehen also im Mittelpunkt, mitunter gibt es aber auch mal amüsante und kurzweilige "Inplay-Videos". Experimentierfreudig und detailverliebt, ich find's klasse! Außerdem ist Arne mittlerweile zu einem meiner Hauptgesprächspartner zum Thema Brettspiele geworden, wir tauschen uns nahezu täglich über Facebook aus. Spieleabende scheiterten bislang nur an der räumlichen Distanz, aber das kriegen wir auch noch hin.

.:Doppel:Spiel:Kritik:.
Über das Blog vom Fairplay-Rezensenten Wolfgang Friebe bin ich schon gestolpert, als ich noch gar nicht wusste, was die Fairplay ist. Das weiß ich nämlich zugegebenermaßen erst seit etwa nem Jahr. Für alle, die es nicht wissen: Die Fairplay ist nach der Spielbox das zweitgrößte deutsche Printmagazin für Gesellschaftsspiele und äußerst lesenswert. Lesenswert sind auch die Blogeinträge vom Friebe, in denen er über diverse Spielrunden (Montagsspieler, Großspieler) oder "das Ende" von irgendwas berichtet. Innerlich verbunden fühle ich mich dem Friebe, ohne ihn näher zu kennen, durch zwei Begebenheiten. Zum einen hat er "Einfach Genial: Das Würfelspiel" zerrissen, dass auch mich an den Rande aggressiver Ausfälle gebracht hat. Zum anderen gefiel ihm auf der Spiel '12 in Essen meine Meeplekette. Hach... Vielleicht wollte er mir aber auch nur ein Zeitungsabo andrehen...

Boardgame-Monkeys
Das noch recht neue Blog von Andreas ist für mich vor allem deshalb interessant, weil es einen Bereich abdeckt, mit dem ich mich sonst nicht so stark befasse. Die Rede ist von Kickstarter, bzw. genauer gesagt den montäglich von ihm veröffentlichten Kickstarter-News, in denen ausgelesene neue Projekte kurz vorgestellt werden und deren Potential eingeschätzt wird. Ich steh' Kickstarter ja mittlerweile etwas zwiegespalten gegenüber, finde es aber trotzdem sehr schön, mich so ohne großen Aufwand auf dem Laufenden halten zu können. Eine sehr informative Orientierungshilfe im Crowd-Funding-Dschungel!

Spielehippo
Noch jünger als die Monkeys sind die Spiele-Hippos. Hinter dem Mitte April diesen Jahres gestarteten Projekt stecken fünf Studenten und Studentinnen der Hochschule Darmstadt, die mit einem erfrischend unvoreingenommenen Blick über Neuigkeiten aus der Spielewelt berichten. Neben Vorstellungen von Neuheiten und Klassikern gibt es dabei auch immer wieder Berichte über Spiele-Events, vom Quizspiel-Abend in der lokalen Kneipe bis zu überregionalen Spiele-Messen ist alles dabei. Mitunter werden auch andere Brettspiel-Webseiten vorgestellt, wie etwa in diesem Beitrag über das Blog eines egozentrischen Schönredners. Ich bin gespannt, wie sich das Projekt weiterentwickelt!

Rezension für Millionen
Muss ich eigentlich nicht ernsthaft vorstellen, oder? Den Star unter den Spiele-Rezensenten sollte eigentlich wirklich jeder kennen. So unterhaltsam und gleichzeitig messerscharf berichtet meiner Meinung nach kein Zweiter aus der Welt der Spiele. Die Rede ist natürlich von Huhni, dem ich trotz der jüngsten Skandale treu ergeben bleibe. Als "Side-Kick" von Huhni tritt zudem dieser komische Spielbox-Rezensent Udo Bartsch auf. Der schreibt auch ganz nett.

Spieltraum-Ben
BenjaminNobbegenanntKemper, der Vorreiter der deutschen Video-Rezensenten-Szene und Erschaffer von Spielama. Nach der Lama-Zeit ist sein aktuelles Projekt nun also ein Blog für einen Spieleshop. Gepostet werden dort neben News zu Neuerscheinungen und Mitteilungen über den Lagerbestand natürlich weiterhin Video-Rezensionen, wobei es Bens Stärke ist (anders als bei mir), sich kurz zu fassen. Bens andere Stärke ist es übrigens, Leuten wie mir die richtige Schreibweise beim Genitiv beizubringen (kein Apostroph!). Ansonsten ist festzuhalten, dass Ben für Geld eigentlich fast alles macht. Achja, und er versucht grade den Weltrekord für die "längst hinausgezögerte Top 100" aufzustellen... Spaß bei Seite: Ein feiner Kerl, der schon verdammt viel für die Brettspiel-Szene in Deutschland geleistet hat. Nur der Badefetisch ist gruselig (... unsere Facebook-Konversationen enden eindeutig zu oft mit dem Satz "Ich geh jetzt baden")

So, das war's für heute. Da sollte doch für jeden was dabei sein :)

Folge 49 - Die Nominierten zum Spiel des Jahres 2013 im Schnelldurchlauf

Die Jury hat gesprochen, und ich hab Senf dazu! Anbei eine Kurzvorstellung der nominierten Titel zum "Spiel des Jahres" (Kennerspiel kommt ein ander mal). Am Ende gibt's dann noch einen kleinen Kommentar mit meiner persönlichen Einschätzung.


Ufff, das war mal ne Nachtschicht (Fazit entstand um 3 Uhr nachts). Egal, ein Nachtmensch lebt seinen Traum!

Und was haltet ihr von den Nominierungen?

Sonntag, 19. Mai 2013

Folge 48 - Android: Netrunner (Core Set)


Jo! Kennt ihr schon Netrunner? Das neue Cool-Kid in Town, über das im Moment alle sprechen?!? Also zumindest im englischsprachigen Spieleraum... Aber ey, das hat's echt voll drauf! Hab ich mir zumindest sagen lassen. Und weil ich sowas natürlich nicht ungeprüft stehen lassen kann, hab ich mir das Spiel gekauft und ausprobiert. Angesichts des Regelwerkes war meine erste Reaktion dabei übrigens: "Niemals! Niemals mach ich da ein Video zu! Die Arbeit kann sich ein anderer machen!"

....

Hier nun mein Video-Review:


Oder zusammengefasst im passenderen Format:

↳ Read Rulebook
↳ Receive 1 Brain Damage
↳ Read Rulebook again
↳ Try to play Netrunner
↳ Lie down
↳ Try not to cry
↳ Cry a lot
↳ Try to play Netrunner again
↳ Get addicted

Sonntag, 12. Mai 2013

Folge 47 - Pelican Bay

Wusstet ihr, dass auch Tiere voll sozial sein können? Echt jetzt! Ganz doll für einander da sein und so. Und ich meine jetzt nicht diese komischen Nacktmulle mit ihrer eusozialen Lebensweise. Ich rede von artenübergreifender Solidarität, und zwar allen geografischen Widrigkeiten zum Trotz. Gibt es wirklich!

Wie ist es sonst zu erklären, dass drei Hasen aus dem beschaulichen mittelfränkischen Uehlfeld ihr Bad in der Abendsonne unterbrechen, und sich plötzlich um den Aufbau von Lebensraum für irgendwelche Tropenvögel sorgen?


Pelican Bay, ein Legespiel für zwei bis vier Spieler mit überragender Optik, das mich spielerisch leider nicht voll überzeugen konnte.

Sonntag, 5. Mai 2013

Folge 46 - City Tycoon

Hachja, die Städtebau-Spiele. Jedes Jahr erscheinen gleich mehrere Dutzend, und trotzdem nutzt sich das einfach nicht ab. Jedenfalls bei mir auf nahe Sicht nicht.

Eine der jüngsten Neuheiten - zumindest in eingedeutschter Version - ist das beim Pegasus-Verlag erschienene City Tycoon, welches mit überraschend schlanker Regel daherkommt. Grade einmal acht Seiten, inklusive Deckblatt und ganzseitigen Beispielen, und dann auch noch in einer tatsächlich lesbaren Schriftgröße... Dazu noch ein Beiblatt mit ein paar Effekt-Erläuterungen... Das ist vergleichsweise wenig. Ob sich so ein schwachbrüstiger Hänfling gegen die dicken großen Kinder auf dem Städtebau-Spielplatz durchsetzen kann?

Meine kurze Antwort: Ja, zumindest mit geringer Spielerzahl kann City Tycoon das auf jeden Fall. Die lange Antwort gibt's im Video:


Montag, 29. April 2013

Folge 45 - Feuer & Flamme

Juhu! Ganz Deutschland freut sich, endlich geht die Grillsaison wieder los. Endlich wieder Fachdiskussionen über das richtige Anfeuern der Grillkohle oder darüber, welches Stück von welchem Tier sich denn am besten als Grillgut eignet und ob man dieses denn nun unbedingt mit Bier übergießen muss und wenn ja mit welchem und und und. Hach, ist das schon... Nur auf das Grillwetter ist im Moment noch nicht so ganz Verlass... Aber das kommt noch... Bestimmt!

Doof für mich dabei nur: Egal wie das Wetter ist, auf meinem kleinen Balkon darf ich eh nicht Grillen. Und sowas in irgenwelchen Parks an irgendwelchen Einweg-Grills zu versuchen ist mir irgendwie zu aufwändig. Meine einzige Hoffnung sind daher eigentlich Einladungen zu Grillabenden. Und damit wären wir auch schon beim Anliegen dieses Beitrages:  Ihr solltet mich alle einladen. Ernsthaft jetzt. Ich bringe auch ein tolles passendes Spiel mit, und zwar:


Feuer & Flamme, ein feines Stapel-Geschicklichkeitsspiel mit genialem Holzgrillgut.

Folge 44 - Asante

(Meinen nachfolgenden Beitrag verfasse ich heute mal komplett auf Suaheli)

Jambo!



Asante!

So, jetzt noch schnell die Sprachkenntnisse in meinem Lebenslauf aktualisieren. "Suaheli in Wort und Schrift"... Ausgezeichnet.